Archiv der Kategorie: Terra Incognita

Unbekanntes Weinbaugebiet

1990 Novembre, Pacherenc du Vic Bilh, Château Bouscassé

Nach dem überaus erfolgreichen Tasting vom 1996er Pacherenc du Vic Bilh sec von Alain Brumont, gibt es diesmal einen Süßwein vom selben Winzer.  Wie im Jurançon auch werden in Pacherenc Süßweine eher durch langes Reifen am Stock als durch Einfluss von Botrytis geschaffen. Qualitativ orientierte Winzer nehmen für ihre besten Cuvées hauptsächlich Petit Manseng, während sonst gerne der ertragreichere Verwandte Gros Manseng genommen wird. Jahrgang 1990, mit 1988 und 2005 einer der besten Jahrgänge der letzten Jahrzehnte, war im Herbst von Föhn geprägt, der die Trauben trocknen ließ. Dadurch wurden Zucker, aber auch Säure, konzentriert und intensive Weine ermöglicht.

Die Cuvée Novembre von Alain Brumont ist aus 100 % Petit Manseng und, wie der Name schon andeutet, erst im November geerntet worden. Im Laufe der Zeit wurde die Cuvée umbenannt, spätestens ab 1997 heißt sie Brumaire, nach dem französischen Revolutionskalender (22. Oktober bis 20. November). Dass durch diese Umbenennung jetzt 9 Tage früher geerntet werden kann, wird hoffentlich nicht der Grund gewesen sein.

Aber jetzt zur Flasche: Der Korken ist durchnässt, aber immer noch stabil.

Im Glas zeigt sich der Wein mit einer dunkel-orangenen Farbe.

Frisch aus dem Kühlschrank: Duft von Apfel, überreifer Ananas und Vanille, dann getrocknete Birne, dazu Honig und etwas getrockneter Feige strömen in die Nase. Der Wein ist voll, Säure wird erst gedämpft, kommt beim Schlucken länger durch. Süße vergleichbar mit einer guten Riesling-Auslese. Im Mund karamelisierte Ananas, gefolgt von Karamel, dann gekochte Maronen, zum Schluss leichter, frischer Wiesenchampignon.

Mit dem Erwärmen im Glas zeigen sich Aromen von getrockneter und überreifer Ananas, getrockneter Birne, Honig, Zimt, Vanille, Rosinen und getrockneter Pfirsich. Im Mund leichte Hühnerbrühe, Karamell, getrocknete Birne. Eine irre Kombination, aber lecker!

Ich denke, der Wein wird noch einige Jahre lagern können. Ob er aber noch besser wird, da habe ich meine Zweifel.

pH: 2.94

Brix: 11.5

Alkohol: 14% Vol

1996 Pacherenc du Vic-Bilh sec – Château Bouscasse

Zu diesem Wein kommen bei mir alte Erinnerungen hoch, als ich 2001/2002 in Lille in der Küche eines japanischen Restaurants gearbeitet und in meiner Freizeit die Weingeschäfte der Stadt unsicher gemacht habe. Eine meiner ersten Anlaufstellen war die Petit Caveau Sainte Catherine auf der Rue de la Barre in der Altstadt. Im Schaufenster standen Weinflaschen von der Loire und vom Jura, drinnen viele Regale voller liegender, wild gestapelter Weine. Was wo liegt,  wusste der Besitzer, aber es klebten auch überall kleine handschriftliche Aufkleber auf den Regalen. Hier erstand ich damals den heutigen Wein für 50 FF, ein Pacherenc du Vic-Bilh sec von Alain Brumont, dem wahrscheinlich berühmtesten Winzer aus Madiran, im Südwesten Frankreichs. Die Weine, die seine Reputation gefördert haben sind eher rot, von der Tannat-Rebe, aber er produziert auch Weißweine in trocken und in süß. Die Süßen aus überreifen Petit Manseng-Trauben und die Trockenen aus viel Petit Courbu und wenig Petit Manseng.

Beides sind autochtone Rebsorten aus den Pyrenäen, mit kräftiger Säure. Petit Courbu soll eher floral schmecken und wird kaum noch angebaut, Petit Manseng hat oft etwas von Ananas und Mango, besonders wenn er süß ausgebaut wurde und hat es schon weit geschafft. Unter anderem wird er in Virginia/USA in der Schweiz und auch in Südtirol (Manincor) angebaut.

In meiner Verkostungsnotiz vom 8.9.2001 schreibe ich kurz: Vollkornbrot, Zwiebelhände, kräftige Säure, relativ voll, langer Säureabgang. Pfeffriger Nachgeschmack, leichte Eiche, später frischer Birnensaft.

Trotz der Zwiebelhände habe ich mir damals noch eine zweite Flasche gekauft, sie im Weinkeller gehegt und gepflegt um dann zwölf Jahre später zu schauen, was sich getan hat.

Frisch aus dem Kühlschrank: Vollkorn, leichte, gekochte Birne mit Vanille pochiert, leichter, gekochter Pfirsisch, Süßholz.

Im Mund voll, leckere Säure, die noch lange nachbitzelt. Birnenjoghurt gefolgt von unreifen Pfirsichen mit hohem Schalenanteil, kurzes Aufblitzen von Honig. Ein feiner Bitterton nach dem langen Säure-Finnish.

Nach einer halben Stunde verändert sich das Bild im Glas noch einmal komplett:

Getrocknete Ananas und Birne mit leichter, überreifer Zitrone.

Nach 45 Minuten:

Unreife Mango, weiße Schokolade, leichter Karamell

Nach einer Stunde:

Buttrige Mango-Emulsion mit Vanille und getrockneten Ananasstückchen neben einem dampfenden Kamille-Tee.

Keine Spur mehr von den Zwiebelhänden, die Wandlung vom eher würzigen Weißwein zur extrem komplexen Fruchtbombe ist mehr als geglückt. Leider mal wieder die letzte Flasche.

Aber es gibt ja noch den 1998er Jahrgang. Auch zu dem gibt es eine Notiz von 2001, diesmal als halbe Flasche…

 

pH: 2.94

Brix: 6.8

Alkohol: 13% Vol

1996 Cuvée Opus Réserve de l’an 2000, Coteaux du Loir, J. Gigou

Die Loir, nicht zu verwechseln mit der Loire, ist mit über 300 km Länge einer der größeren Nebenflüsse der Loire. Im vitikulturell wichtigen Abschnitt verläuft sie nördlich fast parallel zur Loire. Die Appellationen dort sind Jasnières, Coteaux du Vendômois und Coteaux du Loir. Bei den Weißweinen herrscht die Chenin Blanc-Traube vor, bei Rotwein werden hier die besten Pineau d’Aunis Frankreichs gekeltert, u.a. von Patrice Colin, mit Rebstöcken von 1890, und der Domaine Bellivìere, mit 80-100 jährigen Rebstöcken.

Der Winzer Joël Gigou der Domaine de la Charrière ist zwar nicht in den aktuellen Wein-Bibeln (rvf, Bettane & Desseauve) vertreten, aber dennoch ein wichtiger Winzer der Region. Seine Weine werden in Jasnières und Coteaux du Loir angebaut, hier mit besonderem Augenmerk auf solide Chenin Blancs in trocken und auch süß wobei seine Süßweine nicht die Konzentration der großen Süßweine von Vouvray oder Chaume haben, sondern eher im Auslese-Stil Ausdruck finden.
Als erster Winzer seiner Familie muss er nicht mit Traditionen kämpfen. Darum bringt er auch einen oxidativ ausgebauten Chenin Blanc (Duo Majeur) und einen halbtrockenen, roten Schaumwein von der Pineau d’Aunis-Traube nach der Methode Ancestrale (La Bulle Sarthoise) hervor.

Kennen gelernt habe ich ihn zum erstenmal auf der Weinmesse der Vignerons Independants in Lille im Jahr 2001. Seitdem ist sein Stand ein fester Punkt beim alljährlichen Messebesuch geworden.

Die Cuvée Opus, 100 % Chenin Blanc, wurde mit dem Zusatz Réserve de l’an 2000 versehen. Das heißt, laut Winzer sollte der Wein nicht zu früh getrunken werden, sondern frühestens ab dem Jahr 2000. Wie Monsieur Gigou mir erzählte, handelt es sich beim Opus um einen Süßwein, dessen Erschaffung einem Insekt zu verdanken ist, dem Traubenwickler. Dieser hat anscheinend die Blütenstände der Reben so weit dezimiert, dass sich die Kraft der Rebstöcke auf die wenigen, übrig gebliebenen Reben konzentrieren konnte und hat so diesen Wein geprägt.

Ähnliches habe ich vorher nur im Buch The Wines of Alsace über den 1988er Pinot Blanc NC Eudemis von Pierre Frick gelesen.

Also Flasche auf und eingegossen:

Appetitliches gold, in der Nase die Chenin-typische Quitte, leichter, getrockneter Ingwer, Akazienhonig, leichte Rosenblätter. Mit Erwärmen wird die Honig-Note kräftiger, die Quitte aber bleibt im Mittelpunkt. Keine Botrytis-Noten, nur die Arbeit des Traubenwicklers. Und auch noch keine oxidative Noten.

Der erste Schluck offenbart eine perfekte Balance von Süße, Säure und Körper für einen Wein im Auslese-Stil. Hibiskus-Tee, gekochte Quitte, später Esskastanie und Kombu-Alge.

Klare Aromen, klare Struktur, leider meine einzige Flasche. Selbst 13 Jahre nach dem ursprünglich zum Trinken angedachten Datum noch frisch, zeigt die Cuvée Opus das unglaubliche Potential der Chenin Blanc-Rebe.

pH: 2.88

Brix: 12.8

Alkohol: 11.5 % Vol

Lot 2011 Pendolina- Alba Ardecha – Thierry Doulmet

Auf meiner letzen Frankreichurlaubsreise Anfang September vom Elsaß über die Ardeche, Montpellier, die Cotes d’Azur nach Savoyen auf der Suche nach außergewöhnlichen Weinen bin ich zufällig durch St-Peray an der Rhône gefahren. Eigentlich, um dem Stau auf der Route de Soleil auszuweichen. Dass da dann gleich die Confrérie de Saint-Peray eine Weinmesse veranstaltete, konnte ich beim besten Willen nicht erahnen, musste dann aber auch schnell einen kurzen Stop einlegen.

Einer der Winzer, die mir dort aufgefallen sind, ist Thierry Doulmet, der auf einem Banner hinter seinem Stand Weine aus der Ardeche und Coteaux du Tricastin anpries. Zum einen war ich auf dem Weg in die Ardeche, um dort Weine der autochtonen Chatus-Rebe zu kaufen und zum anderen wurde Coteaux du Tricastin mit dem Jahrgang 2010 in Grignan les Adhémar umbenannt. Dass da das AKW Tricastin mit dem Namenswechsel etwas zu tun hat, ist wahrscheinlich, schließlich gab es 2008 dort einen Vorfall mit ausgetretener Radioaktivität.

Das Dorf Alba la Romaine, in dem Doulmet sein Weingut hat, liegt auf der anderen Seite (bei uns im Rheinland sagt man Schäl Sick dazu) der Rhône, und gehört hiermit zur Ardeche.

Eigentlich war ich auf der Suche nach einem frischen Weißwein, immerhin hatten wir 27°C und so probierte ich erstmal seinen ersten Weißwein, der sich mit leicht oxidativer Nase dann als ungeschwefelter Vin Naturel entpuppte.

Ich probierte drei Weiße, alle mit einer asiatischen Note. Der erste schmeckte nach Sojasauce, der zweite nach Miso-Paste, der dritte nach Jasmin-Reis. Durchaus interessant zum Essen, aber nichts für eine Fahrt im Auto durch das sonnige Frankreich ohne ausreichende Kühlung. Aber eine Flasche Rotwein zum Trinken am Abend auf dem Campingplatz in Coux bei Privas musste mit. Er habe einen schönen Pinot Noir da und schon war die Flasche (um 9€) gekauft.

Nach Aufbau des Zeltes und einem kleinen Spaziergang durch das kleine aber reizende Coux kam dann die Stunde der Wahrheit. Auf dem Rückenetikett die Lot Nummer 2011, Vin de France, keine Erwähnung von Pinot Noir. Dafür aber 13.5% Vol.

Im Glas zeigte sich eine Pinot Noir untypische, dunkle Farbe.

Erste Nase ein leichter Essigton der aber schnell verfliegt. Danach Pilz, leichte Sojasauce und Nori-Alge, alles eher oxidative Noten. Doch dann kommt die Frucht hervor, zuerst Pflaume, dann leichte Kirsche.

Im Mund dezente Süße, voll, auch hier untypisch, kräftige Tannine von ausgewogener Säure begleitet. Leichter Bitterton, Pflaumenschale.

Im Laufe des Abends wurde die Frucht intensiver, zuerst Pflaumenmus, danach würzige, sehr reife Kirsche inklusive dem Kern. Und dann war die Flasche auch schon leer. Hatte eh keine Entenbrust da, zu der dieser auch gut gepasst hätte.

Da dies eine Urlaubsreise war, gibt es keinen pH-Wert und auch keinen Brix-Grad.

Nur die schon oben erwähnten 13.5% Vol.

1985 Passito di Moscato di Strevi

Ein Rätsel von einem Wein. Jahrgang 1985. Appellation: Passito di Moscato di Strevi. Diese DOC gibt es erst seit 2005 im Piemont, ist es offiziell ein Wein? Die Gegend ist bekannt für süßen Schaumwein aus der Brachetto-Traube. Der Winzer, D(omenico) Ivaldi wird in „Aperitivif- und Dessertwein“ von Radford und Brook (Hallwag, 2000) als Produzent von einem Passio aus dieser Traube erwähnt, aber der Muskateller wird nicht erwähnt.

Gelber Muskateller, reif geerntet und dann noch mal getrocknet, bevor vergoren. Mit 14.5 %Vol Alkohol eher recht kräftig, Korken mir Wachs versiegelt, also kein Verlust zu erwarten.

Kapsel Passito Moscato di Strevi
Solch eine Kapsel habe ich bisher aber auch noch nie gesehen

Trotzdem schnell geöffnet, ins Glas und unter die Nase:

Honig, gekochte reife und getrocknete Ananas, leichter Zimt, später dann buttriger Rosinenbrioche.

Leckere Säure, die zuerst die kräftige Süße überspielt, aber dann doch in den Hintergrund gedrängt wird. Leicht oxidative Noten von Walnuss, Rosinen, getrocknete Aprikosen, später Orangensirup, Pfirsich und Rosenblätter. Hinterlässt einen leichten Pelz im Mund. Erscheint aber auch nicht so alkoholisch wie angekündigt. Nicht sonderlich komplex, aber dennoch ein guter, gealteter Wein.

Macht Spaß, so zu trinken, aber auch gut zu einer Kokosnuss-Mousse oder einer Ananas-Tarte Tatin.

pH: 2.56

Brix: 21.9

Alkohol: 14.5 %Vol

2008 Melon à queue rouge, Domaine de la Pinte, Arbois Pupillin

In den Bergregionen Europas gibt es noch viele indigene Rebsorten.

Man denke an das Wallis mit Petite Arvine, Amigne, Cornalin oder die Pyräneen mit den Mansengs, Duras, Prunelard, oder das Jura.

Hier hat sich neben Trousseau und Poulsard auch noch die Melon à queue rouge erhalten. Dabei handelt es sich nicht um eine Variante des Melon de Bourgogne (man denke Muscadet), sondern um eine Mutation des Chardonnay (Nachbarregion Burgund) mit rotem Stengel und kleinen Beeren, wird sie nur hier in geringen Mengen angebaut , da sie leider krankheitsanfällig ist. Unter anderem von der Domaine de la Pinte in Arbois-Pupillin, die übrigens auch einen leckeren Macvin aus der Savagnin-Traube abfüllen.

In der Nase erst Apfel von einer Streuobstwiese (nichts Charakterloses aus dem Supermarkt) gefolgt von Birne und Marzipan. Danach leichtes Veilchen und Kleehonig.

Im Mund erweist sich der Wein als relativ voll mit gut gepufferter Säure, die im Nachgeschmack noch mal rauskommt.

Hier dann getrocknete Apfelschale, leichte Zitrus (überreife Limette, Saft und Schale) und Rosinen (Tertiär-Aroma) im Abgang, gefolgt von gekochtem Rhabarber mit etwas Pfeffer.

Sehr lecker zum „So trinken“, aber auch ideal zu Poulet à la normande.

Am zweiten Tag kommt deutlich Eiche zum Vorschein.

 

pH: 2.66

Brix: 6.1

Alkohol: 12.5 %Vol

2000 Pinot Blanc Maastricht, Holland

Ermuntert von dem 2004er Riesling Kabinett habe ich meinen Weinkeller geplündert und einen wirklichen Survivor aus einer unglaublichen Ecke Europas herausgeholt.

Einen Pinot Blanc aus Maastricht, Holland, Jahrgang 2000, Leôn Kloppers. 9.5% Vol. Gegen 2002 in einem Souvenir-Laden für ca. 10€ gekauft und seit dem im Keller gelagert. So gibt es hier in Maastricht und Umgebung Weingüter, deren Weine werden aber meistens nur vor Ort getrunken. An der Grenze zu Belgien und den Ardennen ist es hier für holländische Verhältnisse recht hügelig.

Auf dem Flaschenboden zeigt sich ein leichtes Depot von Weinstein. Der Korken, eher kürzer aber von guter Qualität, ist vollkommen trocken und dicht.

Im Glas eine leicht goldene Farbe,

Hefe, leichte Orange und ein leichter Muff, der aber relativ schnell verschwindet und Platz macht für noch mehr Orange und ein wenig Honig, aber auch ein wenig Käse (sind ja auch in Holland hier). Das bleibt aber alles sehr dezent, keine Fruchtbombe.

Im Mund dann kräftige Säure aber auch etwas mehr Körper als erwartet. Die Säure verstärkt sich nach dem Schlucken, im Mund verbleiben Orangenschale samt leichten Bitterton und einem Hauch von Veilchen.

Zu einer gebratenen Scholle mit nicht allzuviel Speck kann ich mir den Wein gut vorstellen, ohne Essen wird die Säure leider zu dominant.

pH: 2.64

Brix: 5.5

Alkohol: 9.5 %Vol

2012 Coteaux du Giennois – Terre de Silex Sauvignon Blanc

Terre de Silex 2012

Terre de Silex 2012

Alle Welt trinkt Sauvignon Blanc aus Neuseeland, Sancerre oder Pouilly Fumé. Aber es gibt auch noch andere Gebiete, die gut geeignet für den Anbau, aber noch fast unbekannt sind.

So ist mir der Coteaux du Giennois von Clémens & Florian Berthier in die Hände geraten, eine kleines Gebiet nur 10km nördlich von Sancerre. Bei den Rotweinen sind hier Pinot Noir und Gamay, bei den Weißweinen hauptsächlich Sauvignon Blanc, manchmal auch noch alter Sauvignon Gris ansässig.

Vom Boden und Klima ähnelt das Gebiet sehr stark dem Sancerre. Nur ist es bei weitem nicht so bekannt und kann deshalb auch nicht die selben Preise erzielen. Was aber auch heisst, dass hier so schnell keine Super-Premium-Weine zu erwarten sind.

Die jungen Winzer Clément und Florian Berthier, sind die Söhne von Jean-Marie Berthier, einem traditionellen Winzer aus Sancerre. Beide haben Auslandserfahrung (USA, Neuseeland), waren aber auch im Burgund tätig. Ob sich das auch im Glas wiederspiegelt?

In der Nase sticht als eine kräftige Grapefruit hervor, gefolgt von saftigen Muskatellertrauben und Holunderblüte. Es folgen dann leichter Jasmin, Birne, ein Hauch von Tonka-Bohne und Bananen-Kaugummi.

Im Mund überrascht dann eine durchaus kräftige Säure. Der Eindruck von Grapefruit wird stärker, ein leichter Bitterton, vergleichbar mit der weißen Grapefruithaut unterstreicht dieses zusätzlich. Der Säure entgegen steht eine geschmeidige Fülle, die sie etwas einbindet aber letztlich doch nicht mithalten kann.

Alles in allem ein guter Wein zum Essen, ideal zu Ceviche aber als Trinkwein ist die Säure doch zu markant.

pH: 2.7

Brix: 6.3

Alkohol: 12.5 %Vol

 

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