Dictionnaire Encyclopédique des Cépages, Pierre Galet

Pierre Galet, geboren 1921 in Monaco, gilt als einer der Urväter der Ampelographie. Mit einem Lehrstuhl für Weinbau an der École Nationale Supérieure Agronomique de Montpellier (ENSAM) führte er die systematische Unterscheidung von den unterschiedlichen Rebsorten anhand vieler Merkmale  durch, bevor sie durch die DNA-Analyse vereinfacht wurde. Als sein Hauptwerk gilt das 2000 beim Hachette-Verlag erschienene Buch „Dictionnaire Encyclopédique des Cépages“, mit Beschreibungen von über 9600 Rebsorten inklusive Tafeltrauben. Leider sind einige Einträge heute etwas überholt, da sich einige von ihm erfasste Rebsorten als Synonyme von anderen erwiesen haben, wie z.B. Sciaccarello als Synonym von Mammolo. Aber als erstes Nachschlagewerk ist es unersetzlich, finden sich hier doch auch total obskure, wahrscheinlich schon ausgestorbene Rebsorten. Mit 936 Seiten ist es kein Leichtgewicht. Es gibt auch eine englische Übersetzung.

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