Wein-Nachten naht… Langsames Einstimmen mit Wein aus Bethlehem

Die Tage werden kälter, erster Schnee ist in Deutschland schon gefallen. Auch gibt es endlich wieder Zimtsterne und Lebkuchen in den Supermärkten. Höchste Zeit also, sich auf das heilige Fest einzustimmen. Womit sollte das besser gehn, wenn nicht mit einem Wein aus der heiligen Stadt, von Mönchen geschaffen und uneigennützig für den Unterhalt einer Berufsschule genutzt.

Wie zum Beispiel dem Baladi 2010 von Cremisan.

BaladiBack

Die Rebsorte Baladi selbst gibt ein paar Rätsel auf, im Wine Grapes von J. Robinson et al wird sie mit Cayetana Blanca gleichgesetzt, wobei es sich schon von der Farbe her um andere Rebsorten handeln muss.

Ein Blick in das Mammut-Werk, Dictionnaire Encyclopédique des Cépages, Pierre Galet lässt 6 verschiedene Baladi-Varianten auftauchen, alle Weiß. Drei aus Spanien, drei aus dem Nahen Osten. Bei letzteren wird eine Übersetzung mitgeliefert: le raisin de mon pays, oder Rebe aus meinem Land.

In der Nase: Süße, reife Brombeere, Veilchen, Pfingstrose, leichte Note von Wildragout and kräftigere frische Feige.

Süffig mit angenehmer Säure und leichten Tanninen. Leichte Brombeere, Tabak und frische Feige am Gaumen.

Nachgeschmack von getrockneter Feige und Tabak.

 

Jetzt trinken oder bis nächstes Jahr Weihnachten warten.

 

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